Letzten Donnerstag hat uns Jan Philipp beim Spielabend besucht, der nicht nur Partien und Geschichten von seinen letzten Turnieren mitbrachte, sondern uns auch am Brett alles abverlangte.

Nachdem Jürgen beim letzten Mal damit glänzte, dass er das Nievergelt-Manöver kannte, startete aber zuerst ich und zeigte die Ursprungspartie Nievergelt gegen Keres aus dem Jahre 1959. Eine tolle und mutige Partie des Schweizers, die leider nicht mit einem Sieg belohnt wurde, da Keres seine Widerstandkraft und Weltklasse zeigte.


Interessant ist neben dem Manöver selbst und dem starken Angriff auch die Eröffnung mit der verzögerten spanischen Abtauschvariante und das Endspiel, das viel schwieriger zu gewinnen ist als man denkt, sebst wenn man heutzutage die Schachprogramme als Hilfe hat.

Im Anschluss entführte uns Jan Philipp in die Untiefen der Variantenberechnung, als wir Stellungen aus seinen Partien von einem Open in Frankreich analysierten. Am Ende war sein König einmal über Brett und zurück gelaufen, ein toller Sieg!

Und auch ganz interessant wie in Frankreich Partieformulare aussehen. Den Abschluss bildetet freies Spiel bis alle schnell losliefen um ihre jeweiligen Busse noch zu erreichen. Bis nächste Woche!


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