Diese Saison sind fünf Mannschaften im Bezirk Stuttgart für den 4er-Pokal gemeldet, so dass es im Viertelfinale nur eine Begegnung gab und die anderen Freilos hatten. Die zwei “Glücklichen” waren dann Schönaich und wir, die sich in Stetten um den letzten freien Platz im Halbfinale streiten durften.

Aufgrund des Sportlerballs 2025 mussten wir in den Musiksaal der Lindachschule umziehen, was sich als gar nicht so leicht herausstellte, da das Vereinszimmer komplett mit Stühlen und Tischen zugestellt war. Es sollte aber noch schlimmer kommen. Nach drei Stunden mussten wir erneut umziehen, da der Chor den Musiksaal für Proben gebucht hatte und auf das Klavier nicht verzichten konnte.

Immerhin wurde zwischendurch aber auch Schach gespielt. Und wie!

Ludwig, der an Brett 3 mit Weiß spielte, zeigte eine konzentrierte Leistung und sorgte für die frühe Führung gegen einen starken 1600er Gegner. Es sollte aber noch besser kommen. Kai, der für Jürgen eingesprungen war und an Brett 4 mit Schwarz spielte, erhöhte gegen einen jungen 1300er souverän zum 2 zu 0, ehe Robin leider seine Partie gegen eine talentierte Jugendspielerin aufgeben musste.

Jetzt hätte Schönaich ein Sieg an Brett 1 gereicht, weil bei einem Unentschieden die Siege an den höheren Brettern mehr zählen. Ich konnte aber mit Schwarz gegen den 2061-ELO-FIDE-Meister von Anfang an die Partie offen gestalten und eine durchgehend sehr taktische Partie zu Sieg führen.

Welcher Zug brachte mir hier mit Schwarz eine Gewinnstellung?


Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft! Und vielen Dank an die sympathischen und verständnisvollen Gäste aus Schönaich!


3 Comments

Kai · 30. November 2025 at 11:24

Immerhin sehe ich es jetzt und weiß was ich gestern falsch gerechnet habe. Finde es aber nach wie vor nicht so leicht zu sehen, hätte einfach einen Zug weiter rechnen müssen. 🙂 Glückwunsch zur Partie, ich trage meine jetzt auch noch ein.

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    Rafael · 30. November 2025 at 13:20

    exf4 war für mich die schwere Variante, die hätte ich als Weißer versucht. Deine Partie trieft vor Souveränität, sehr stark gespielt!

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Wilfried · 30. November 2025 at 12:06

Guten Tag
Große Glückwünsche an diese tolle Teamleistung! Mehr geht ja nicht mehr, selbst Titelträger konnten den Sieg aus Stetten nicht verhindern. Schlimm genug ‘überhaupt’ einen Stichkampf machen zu müssen, wo alle Übrigen automatisch bereits qualifiziert waren. Dieses Losglück ist ähnlich als die Auslosung WER denn an der Front die Gegner schlachten ‘darf’. Sowas wünscht man sich nicht, man muß aber da durch. Schach ist ein Mannschaftssport, da ist es nicht schlimm wenn das eigene Spiel etwas klemmt, entscheidend ist NUR das Endergebnis dabei.
Glückwunsch der ganzen Mannschaft zu dieser Leistung & natürlich wünsche ich auf dem weiteren Turnierweg ebenfalls ein glückliches Händchen, so weit der Weg noch führen wird.

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