Unsere 1.te Mannschaft hat es am zweiten Spieltag der Kreisklasse bereits erwischt und es setzte die erste Niederlage mit 2 zu 4 auswärts bei der Schachgemeinschaft Vaihingen/Rohr 2.

Wir spielten in der Besetzung Jürgen, Rafael, Johannes, Markus, Jan Philipp und Kai, Jan Philipp war kurzfristig für den erkrankten Stefan eingesprungen und hat damit schon zweimal in der Kreisklasse ausgeholfen, dreimal ist insgesamt möglich.

Aber auch die Schachgemeinschaft hatte „Aufstellungssorgen“, so dass mit einem ausgeglichenen Wettkampf zu rechnen war.

Der Beginn verlief ernüchternd. Markus spielte gut gegen die Wiener Eröffnung seines Gegners, ließ sich dann aber von einem spekulativen Läuferopfer „bluffen“ und verlor die Partie kurz darauf. Auch Johannes fühlte sich unwohl mit der Slawischen Verteidigung seines Gegners, seine Stellung verschlechterte sich Schritt für Schritt, mehr als ein Hinauszögern der Niederlage gelang ihm leider nicht mehr.

Sehr stark spielte hingegen Kai an Brett 6 durch die Eröffnung gegen einen Gegner mit 300 DWZ mehr, der irgendwann nicht mehr weiterwusste und in die Trickkiste griff. Leider übersah Kai hier die Gewinntaktik und fand auch später unter Zeitdruck nicht mehr den richtigen Weg um im Vorteil zu bleiben, es stand somit bereits 0 zu 3.

Und da Jan Philipp in der Eröffnung auf einen Anti-London-Trick hereingefallen war und seinen Läufer für zwei Bauern geben musste, war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Er konnte die Stellung aber schwierig genug halten und seine überlegene Spielstärke ausspielen, am Ende rannte sein Gegner selber ins Matt, das Jan Philipp gerne annahm.

Es lag also an Jürgen und mir für zwei Siege zu Sorgen. In Jürgens Partie tauschte sich allerdings zu viel Material ab, durch eine Ungenauigkeit geriet er sogar noch in ein leicht unangenehmes Läuferendspiel, dass er dann aber gut Remis halten konnte.

Ich selber kam mit Schwarz an Brett 2 sehr gut aus der Eröffnung, konnte einen Bauern gewinnen, aber hing dann mit dem König in der Mitte fest, was meinem Gegner viel Aktivität erlaubte. Im Bauernendspiel bot sich dann plötzlich doch noch die Siegchance, ich erkannte sie auch, setzte sie aber falsch um, so dass es nach 5 Stunden und 81 Zügen mit den blanken Königen auf dem Brett endete.

2 zu 4 der Endstand, das nächste Spiel der Ersten findet am 13.11. statt zuhause gegen Herrenberg 2.


[Bericht von Rafael.]


Markus ließ sich von seinem Gegner ausbluffen:



Jan Philipp fällt auf einen Anti-London-Trick herein:



Rafael verrechnet sich ins Remis:


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