Ehre, wem Ehre gebührt!

Vugar Gashimov war ein aserbaidschanischer Großmeister der Weltspitze, der 2014 im Alter von nur 28 Jahren an einem Gehirntumor verstarb. Ihm zu Ehren wird seid 2014 das Vugar Gashimov Memorial Schachturnier in Shamkir, Aserbaidschan ausgetragen.

Es ist ein Top-Turnier, auch wenn durch die diesmal parallel stattfindende US Chess Championship mit Nakamura, Wesley So und Caruana drei Topspieler nicht teilnehmen konnten. Dennoch, mit Magnus Carlsen, Ding Liren, Karjakin, Anish Giri, Mamedyarov oder Ex-Weltmeister Wesselin Topalow waren genug illustre Teilnehmer vertreten bei der inzwischen schon 5.ten Auflage. Fast hätte auch noch Kramnik teilgenommen, er fühlt sich aber nach dem Kandidatenturnier noch nicht wieder frisch genug. Hoffen wir, dass er im Juli bei den Dortmunder Schachtagen dann wieder voll einsatzfähig ist.

Wer beeindruckte in Shamkir?

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Was für eine Serie!

Fabiano Caruana ist aktuell das Maß der Dinge!

Nachdem er im Dezember schon die London Chess Classic gewann, siegte er im März beim Kandidatenturnier in Berlin und im April beim Grenke Chess Classic, das in Karlsruhe und Baden-Baden ausgetragen wird. Und, für ihn vielleicht noch wichtiger, er siegte vor Magnus Carlsen und zwar mit einem ganzen Punkt Vorsprung nach 9 Runden. Caruana schaffte vier Siege, Carlsen nur zwei.

Nach Vachier-Lagrave und Nikita Witjugow landete Levon Aronian auf dem 5.ten Platz, was vielleicht nicht so gut klingen mag für einen Spieler seiner Klasse, aber auch er blieb ungeschlagen mit 8 Remis und einem Sieg. Und das wird wichtig für ihn gewesen sein, war er in den letzten Turnieren doch eher unter die Räder gekommen. Blübaum, Naiditsch, Anand, Hou Yifan und Georg Meier bildeten die Plätze 6 bis 10. Am Bemerkenswertesten hier der Sieg Blübaums gegen Anand.

Heißt das jetzt, dass er unschlagbar ist?

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Das Turnier seines Lebens!

In Schachkreisen ist Vincent Keymer seit 2017 ein Begriff, da erreichte er die Norm zum Internationalen Meister, mit 12 Jahren als jüngster deutscher Spieler aller Zeiten.

Ein wenig stagnierte seine Entwicklung im letzten Jahr, er wechselte den Trainer von Artur Jussupow, einem Top-10-Spieler in den 80er und 90er Jahren zu Peter Leko, seinem Mannschaftskollegen in der Bundesligamannschaft des SF Deizisau und ehemaligen WM-Kandidaten gegen Wladimir Kramnik.

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And the winner is …

Wer hat jetzt eigentlich in Berlin das Kandidatenturnier gewonnen und darf im November gegen Magnus Carlsen um den Weltmeistertitel antreten?

Es ist Fabiano Caruana und damit erst der zweite US-Amerikaner nach Bobby Fischer, der Schachweltmeister werden kann. 9 Punkte aus 14 Runden reichten zum Sieg vor Mamedyarov und Karjakin (beide 8 Punkte). Enttäuschend Schlusslicht wurde Aronian mit nur einem Sieg und sechs Niederlagen.

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