Nein, so brutal war die Schachbundesliga dieses Jahr dann doch nicht.

Aber da die OSG Baden-Baden und die SG Solingen jeweils 13 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zum Saisonende aufwiesen, musste es tatsächlich in die Verlängerung gehen und ein Stechen entscheiden. In diesem traten beide Mannschaften in Bestbesetzung an, was trotzdem ein klares ELO-Plus an allen Brettern für Baden-Baden bedeutete. Caruana, Vachier-Lagrave, Anand, Svidler und Michael Adams um nur die Bekanntesten zu nennen. Und bei Solingen kam Anish Giri zu einem seiner wenigen Einsätze in der Saison und konnte den einzigen ganzen Punkt für den Außenseiter holen mit schönem Sieg gegen Caruana.

Svidler und Kasimdzhanov sorgen aber mit ihren Siegen für die 12.te Deutsche Meisterschaft für Baden-Baden in den letzten 13 Jahren. Glückwunsch! (Und schön, dass es diesmal etwas spannender war!)

Absteiger sind SK Schwäbisch Hall, die ihr Team zurückgezogen haben, der SK Norderstedt, FC Bayern München und die SG Speyer-Schwegenheim. Aufsteiger für die neue Saison sind SC Viernheim, SG Turm Kiel, BCA Augsburg und Düsseldorfer DSK, die sich zwar nicht alle sportlich als erste einer der zweiten Ligen durchgesetzt haben, aber vom Verzicht anderer Mannschaften profitieren konnten. Nicht jeder traut sich das Abenteuer 1. Bundesliga zu.


Anish Giri, Top-Ten-Spieler russich-nepalesischer Herkunft, spielt für den Niederländischen Verband und ist etwas als Remiskönig „verschrien“. Und auch gegen Caruana lief alles eher auf eine Punkteteilung hinaus bis der WM-Herausforderer plötzlich Schritt-Für-Schritt seine Position verschlechterte und Giri einen schönen Triumph ermöglichte:


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