Fabiano Caruana ist aktuell das Maß der Dinge!

Nachdem er im Dezember schon die London Chess Classic gewann, siegte er im März beim Kandidatenturnier in Berlin und im April beim Grenke Chess Classic, das in Karlsruhe und Baden-Baden ausgetragen wird. Und, für ihn vielleicht noch wichtiger, er siegte vor Magnus Carlsen und zwar mit einem ganzen Punkt Vorsprung nach 9 Runden. Caruana schaffte vier Siege, Carlsen nur zwei.

Nach Vachier-Lagrave und Nikita Witjugow landete Levon Aronian auf dem 5.ten Platz, was vielleicht nicht so gut klingen mag für einen Spieler seiner Klasse, aber auch er blieb ungeschlagen mit 8 Remis und einem Sieg. Und das wird wichtig für ihn gewesen sein, war er in den letzten Turnieren doch eher unter die Räder gekommen. Blübaum, Naiditsch, Anand, Hou Yifan und Georg Meier bildeten die Plätze 6 bis 10. Am Bemerkenswertesten hier der Sieg Blübaums gegen Anand.

Heißt das jetzt, dass er unschlagbar ist?

Na, wir wollen es mal nicht übertreiben. Bei der aktuell zuende gegangenen US Chess Championship holte er zwar auch beeindruckende 8 Punkte aus 11 Runden, verlor aber immerhin einmal gegen Swiad Isoria aus Georgien und musste sich mit Platz 2 hinter Sam Shankland begnügen, der nach eigener Aussage das Turnier seines Lebens spielte.

Trotzdem, bei dieser super Form muss es im November einfach ein toller WM-Kampf werden in London.


Hier die Partie, die Fabiano Caruana gegen Michael Adams gewann und sich damit ein Stechen um den Turniersieg sicherte. Für Aufsehen sorgte der „Turmfang“ in Zug 37, eine tolle, kuriose Idee. Aber auch die Dreifach-Bauern waren nicht alltäglich.


Gleich nach seinem Gewinn in Berlin musste sich der frischgebackenen WM-Herausforderer beim Grenke Chess Classic dem Titelinhaber Magnus Carlsen stellen. Es folgte ein vielbeachtetes Remis. Ein Vorgeschmack auf November?


Niemand ist unschlagbar! In Saint Louis konnte der Georgier Swiad Isoria für eine kleine Sensation sorgen und Caruana beeindruckend mit den schwarzen Steinen schlagen.


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