Die Grand Chess Tour, eigentlich eine Konkurrenzserie zu den FIDE-Turnieren, expandiert und besteht jetzt aus 8 Turnieren. In fünf Rapid- und Blitzturnieren und zwei klassischen Turnieren spielen 12 Topspieler um die Teilnahme am Final 4 Anfang Dezember in London.

Von den 12 „Stammspielern“ nimmt jeder an den zwei klassischen Turnieren teil und an 3 der 5 Rapid- und Blitzturnieren. Die restlichen Plätze werden mit Wildcard-Spielern besetzt. Auftakt war diesen Monat in Abidjan, der größten Stadt der Elfenbeinküste. Schön, dass man mit solch einem Superturnier auch Mal auf dem afrikanischen Kontinent vertreten ist und dort die Schachbegeisterung fördert. Die weiteren Stationen werden Kroatien, Paris, zweimal Saint Louis, Rumänien und Indien sein.

Wer gewann den Auftakt? Natürlich! Magnus Carlsen.

Er schwebt weiterhin auf der Motivations- und Erfolgswelle seiner Titelverteidigung und ist im Schnellschach eh eine Stufe besser als alle anderen und im Blitz ebenso der beste, wenn auch dort nicht ganz mit so viel Abstand. Und das zeigte sich auch in Abidjan. Im Schnellschach, hier zählte jeder Sieg doppelt, gewann er überlegen vor Nakamura, So und Vachier-Lagrave. Im Blitzteil verlor er aber zweimal gegen den Franzosen und wurde knapp hinter ihm zweiter. Es folgte Nakamura auf Platz 3.

Damit gewann Carlsen in der kombinierten Wertung neben Platz 1 noch 37.500 USD vor den geteilten zweiten Nakamura und Vachier-Lagrave, die sich über 22.500 USD freuen durften. Dahinter folgten So, Ding Liren, Wei Yi, Nepomniachtchi, Karjakin, Topalov und Bassem Amin.

Schön, dass die Tour zurück ist!

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