Im schweizerischen Biel wird seit 1968 das Internationale Bieler Schachfestival ausgetragen, zuerst nur als offenes Meisterturnier, später ab 1976 dann auch parallel ein Einladungturnier für Top-Großmeister. Korchnoi, Hort, Hübner, Karpov oder Anand haben sich hier schon in die Siegerliste eingetragen um nur einige zu nennen.

Das Master-Turnier für Spieler ab einem ELO von 2000 gewann der Inder Suri Vaibhav vor Dennis Wagner aus Deutschland und Pavel Eljanov aus der Ukraine. Und zusätzlich gab es noch 6000, 4500 und 3500 Schweizer Franken für Platz 1 bis 3.

Für das Einladungsturnier wurden keine Preisgelder offiziell genannt, man kann sich aber vorstellen, dass Carlsen, Mamedyarov, Vachier-Lagrave, Svidler, Navara und der junge Schweizer Nico Georgiadis nicht nur aus touristischen Gründen antraten. Gespielt wurde jeder gegen jeden, einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz, 10 Runden also insgesamt.

Letzter wurde Georgiadis, er schaffte nur drei Remis, eines immerhin gegen Carlsen, aber wenn man rund 250 bis 300 ELO-Punkte weniger hat, ist es auf diesem Niveau auch sehr undankbar. Hoffen wir, dass es ihm für seine Entwicklung trotzdem helfen wird. Vor ihm platzierten sich Navara, Svidler und auf Platz drei Vachier-Lagrave, also eigentlich sehr schön nach ELO aufgereiht.

Vorne kam es dann aber doch zu einer kleinen Überraschung. Mamedyarov spielte ein unglaubliches Turnier, holte 7,5 Punkte aus 10 Runden, schlug in Runde 9 Carlsen im direkten Duell und sicherte sich klar und deutlich den Turniersieg.

Herzlichen Glückwunsch, auch zum neuen persönlichen Karriere-ELO-Rekord von 2817!


Wie gewinnt man gegen den Weltmeister? Zum Beispiel, inde


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