Am Samstag, den 1.4. fand der Bibercup in Biberach bei Heilbronn statt. Felix und Jan Philipp wollten es wagen, ein Turnier zu spielen, das dann nach DWZ ausgewertet werden würde.

DWZ ist die Deutsche Wertungs-Zahl, ein Maßstab für die Spielstärke eines Schachspielers. Erst mit einer DWZ ist man ein „echter“ Schachspieler!. Schon morgens um kurz nach 7:00 Uhr ging es los, musste man doch sicher um 8:45 am Spielort sein. Alles ging gut, der Spielsaal war vorbereitet (mit Namensschildern für jeden Spieler und elektronischen Uhren!!). Pünktlich um 9:00 Uhr konnte begonnen werden. Das Turnier wurde im Schweizer System über 5 Runden gespielt, damit es nach DWZ ausgewertet werden kann, muss die Spielzeit pro Spieler 1 Stunde betragen. D.h. wenn alle ihre Zeit immer ausnützen, dann würde das Turnier über 10 Stunden (Umbaupausen) dauern …

Die meisten der U10 Spieler (Jan Philipp und Felix spielen in der Altersklasse) hatten schon eine DWZ, der beste in der Altersklasse hatte nahe 1.100. Felix holte gleich seinen ersten Punkt (Partie siehe unten), Jan Philipp hatte einen recht starken Gegner, der am Ende auch verdient gewann. In der nächsten Runde tauschten die beiden ihre Gegner, folgerichtig gewann Jan Philipp, und Felix verlor. Nach jeder Partie gab es ausreichend Gelegenheit, sich zu erholen, die Partien mit Markus, dem Trainer nachzuspielen und zu analysieren, um in den nächsten Partien dann auf jeden Fall nicht die gleichen Fehler wieder zu machen.

Am Ende hatte Jan Philipp mit 2,5 Punkten ein sehr gutes Ergebnis, mit 845 DWZ auch einen sehr guten Einstieg. Und auch die 1,5 Punkte von Felix reichten zu 771 DWZ. Beide hatten mehrfach Chancen, ihre Partien zu gewinnen, dafür wurden die Gewinnpartien meist durch Fehler der Gegner entschieden. So ist das nun mal beim Jugendschach!

Am Ende gab es eine Siegerehrung, bei der jeder eine Urkunde, eine Medaille, eine Schachzeitung, und einen Preis mit nach Hause nehmen konnte. Von daher glauben wir, dass beide mal wieder bei einem Schachturnier vorbeischauen werden. Vielen Dank an den Vater von Felix, der uns sicher zum Bibercup und wieder nach Hause brachte, auch wenn das Turnier deutlich länger dauerte als erwartet (wir waren erst abends um 20:00 Uhr wieder zuhause).

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In der ersten Partie gelang Felix ein schönes Matt.

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In der folgenden spannenden Partie gegen Franz hatte Jan Philipp schon den Sieg auf dem Brett, lies aber seinen Gegner dann entwischen.


Die folgende Partie hätte Felix eigentlich gewinnen müssen.


In der folgenden Partie überlistete Jan Philipp seinen Gegner.


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