Letzten Donnerstag hatten wir wieder einen Elternabend in der Schach-AG, der folgende Bericht fasst die Veranstaltung zusammen, für alle, die dabei sein konnten und auch für die, die verhindert waren.

Wie auch schon im letzten Jahr haben wir den Elternabend zwischen die zwei Termine gelegt und beiden eine Viertelstunde abgeknapst. Um 17:45 füllte sich der Raum, ungefähr 10 Kinder und die entsprechende Anzahl Erwachsener waren da. Markus Liebelt stellt kurz das Konzept der Schach-AG vor:

  • Jedes Kind soll die Gelegenheit bekommen, Schach zu lernen. Deshalb machen wir immer wieder Werbung (im Herbst) in der Lindachschule und freuen uns auch, wenn Kinder wiederkommen. Wir wiederholen viel, machen langsam und lassen viel spielen.
  • Wenn Kinder sich entwickeln und die Grundzüge so gut beherrschen, dass sie andere gezielt Matt setzen können und dem Schäfermatt entgehen können, dann sollten sie anfangen, bei Turnieren mitzumachen. Das dauert mindestens ein Jahr, manchmal auch deutlich länger.

Das Ganze ist ein Balanceakt, aber bei zur Zeit kleinen Gruppen und motivierten Kindern geht das gut. Der Schachclub bekommt genügend Geld über Förderungen und gibt das dann für das Unterrichtsmaterial und andere Kleinigkeiten aus. Der Ablauf der Stunden ist meist recht ähnlich:

  1. Wir starten mit freiem Spiel, bis alle da sind und bereit sind, was neues zu lernen.
  2. Dann wird nur 5-10 Minuten etwas neu erklärt (oder wiederholt), meist am großen Demobrett, oder auch direkt an den Tischen. Alle müssen aufmerksam sein, damit sie auch alles mitbekommen.
  3. Wir machen Übungen zu dem neuen Material, meist auf kopierten Blättern. Die werden eingesammelt und bewertet, damit wir wissen, ob das Neue auch genügend verstanden wurde.
  4. Und dann gibt es wieder freies Spiel.

Wir versuchen, die Kinder viel spielen zu lassen, da nur das Spielen ihnen die Routine gibt, die man beim Schachspielen braucht. 1 Stunde in der Woche reicht da eigentlich nicht, wenn die Kinder zuhause noch Spielmöglichkeiten mit anderen haben, ist das toll. Und wenn sie es aushalten, ist es gut, immer wieder bei Turnieren mitzumachen.

Die nächsten Wochen stehen einige Termine an, wir werden die Kinder und ihre Eltern dann noch gesondert darauf hinweisen. Hier eine Zusammenfassung:

  • Noch ein normaler Termin, dann wegen der Ferien 3 Wochen Pause.
  • Anschließend werden wir in allen Gruppen die Prüfungen zu den verschiedenen Diplomen machen. Bauern- und Springerdiplom stehen an. Beim Läuferdiplom brauchen wir noch Zeit.
  • Am 1. Juli ist der Abschluss der Kreisjugendmannschaftsmeisterschaft in Stetten. Um 10:00 Uhr ist das erste Spiel, um 13:00 Uhr das zweite. Wir wollen aus dem Termin ein kleines Fest für die Schach-AG machen!
  • Am 8. Juli ist wieder das tolle Jugendschnellschachturnier der Weißen Dame Ulm (siehe die vorläufige Ausschreibung
  • Am 23. Juli ist unser jährliches Freischachturnier ab ~ 12:00 Uhr im Rahmen der Musikvereinshocketse. Bitte vormerken!!
  • Dann kommen die Sommerferien mit noch zwei Schach-AG Terminen im Rahmen des Sommerferienprogramms.
  • Im Herbst in den Herbstferien (wahrscheinlich vom 29.10 – 3.11.) findet dann wieder die Schachfreizeit des Kreises statt. Die Kinder übernachten dann auf der Diepolzburg (ein Freizeitheim nahe der Teck).

Am Ende kam noch eine Zusammenfassung der wichtigsten Regeln für alle Kinder:

  • Respektvoller Umgang aller miteinander, vor allem die Rücksichtnahme. Wenn einer oder eine sagt, dass er oder sie was nicht mag, dann hält man sich dran!
  • Nichts kaputtmachen! Egal um was es geht, aber jedes Kind weiß das auch!
  • Im Schachraum nicht rennen oder schreien. Schach-AG ist Konzentration, da muss man meistens leise sein.
  • Und (falls ein Kind mit Handy da ist) kein Handy rausholen! Wer beim Schach mit Handy erwischt wird, verliert!

Das war’s dann aber auch, die Fortgeschrittenen wollten dann endlich anfangen zu spielen. Nach einer Wiederholung der Bauernendspiele vom letzten Mal samt Übungen, natürlich.


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